1. In enorm vielen Gegenständen des täglichen Lebens steckt dieser Werkstoff, z.B. in Matratzen, Schuhsolen, Kühlschrankisolierungen, Auto-Armaturbrettern, Stoßfängern. Er ist aber auch in medizinischen Produkten zu finden: Prothesen, Infusionsschläuchen, etc. - Aber natürlich nicht in seinem flüssigen „Grundzustand“, sondern immer als ausgehärteter Kunststoff.
  2. Polyurethan ist ein besonders vielseitiger, robuster und langlebiger Hochleistungswerkstoff, der gerade in Bereichen mit hohen Temperaturschwankungen, Bewitterung und UV-Lichteinstrahlung außergewöhnlich gute Leistungen bringt. Deswegen taugt er auch ideal als Abdichtung und Bindemittel für langlebige Böden im Außenbereich.
  3. Die - in der Tat - hoch toxischen Polyurethan-Grundstoffe, welche die Rohstoffhersteller in ihren Prozessanlagen umsetzen, werden durch diese Verarbeitung in Zwischenprodukte vorab schon mal „entschärft“. Diese Zwischenprodukte gehen an unsere Lieferanten. Dort werden daraus verarbeitungstaugliche Materialien gewonnen. Dabei werden die gefährlichen Bestandteile weiterhin verringert bzw. durch ungiftige Additive und Füllstoffe gestreckt. Wenn wir die verarbeitungsfertigen Syntheseprodukte dann erhalten, sind sie von kritischen Grundstoffen weitestgehend befreit und nur mehr mit sehr wenigen bis hin zu gar keinen (!) Gefahrenzeichen versehen.
  4. Nachdem die Materialien ordnungsgemäß ausgehärtet sind, ist die „Reaktionsfreudigkeit“ dahin. Das Material wird somit physiologisch und ökologisch unwirksam. Von einer ausgehärteten Polyurethanabdichtung bzw. -beschichtung gehen nach dem Abdunsten eventuell verwendeter Lösungsmittel keine gesundheitlich bedenklichen oder gar gefährlichen Emissionen aus. 
  5. Der Eigengeruch des neuen Materials, den man auch vom Interieur eines neuen Autos kennt, verschwindet im Außenbereich auch sehr schnell.
  6. Es gibt zum Teil sehr strenge bauökologische Vorschriften für z.B. Kindergärten, in denen deshalb - gerade - hochwertiges Polyurethan als Bodenmaterial einzusetzen ist.
  7. Bei der Verarbeitung auf der Baustelle sind unsere Monteure darauf geschult, die entsprechende persönliche Schutzausrüstung zu tragen:
  • Schutzbrille gegen Augenkontakt beim Anmischen etc.
  • Handschuhe gegen Hautkontakt mit dem flüssigen Material
  • Manchmal auch Lösemittelmaske